Dienstag, 14. Februar 2017

Rezension: Black Blade: Das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep

Quelle: Piper
Titel: Black Blade: Das eisige Feuer der Magie
Autor/in: Jennifer Estep
Verlag: ivi Piper  
ISBN: 978-3-492-70328-4
Preis: 14,99€ 


Inhalt

Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika!
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Meine Meinung

Anfangs wusste ich nicht genau, ob ich die Protagonistin Lila Merriweather mögen soll oder nicht. Sie scheint sehr egoistisch und auf sich selbst fixiert und ihr Umgang mit anderen Menschen wirkt sehr harsch und unnahbar. Wenn man jedoch erst einmal in der Geschichte drin ist, merkt man, dass das alles nur Fassade ist, denn Lila kümmert sich sehr wohl um ihre Mitmenschen, auch wenn sie das eigentlich nicht möchte. Somit hat sie im Laufe der Geschichte meine Sympathie gewonnen, da sie eine sehr authentische Figur ist, mit der man mitfühlen kann. Ich habe des Öfteren über ihre Art gelacht und auch über ihre Sprüche und Gedankengänge anderen Personen gegenüber. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Felix und Devon, aber auch Oscar und Mo finde ich auf ihre Art sehr sympathisch, weil sie einfach sie selbst sind und es ihnen egal ist, was andere von ihnen denken. Die Idee hinter der Geschichte ist, wie bei Jennifer Estep üblich, etwas anderes, denn eine Geschichte über eine Stadt, in der magische Mafia-Familien die Vorherrschaft haben und in der Monster neben Magiern und ganz normalen Menschen leben, ist für mich etwas vollkommen Neues gewesen. Wie schon die Mythos-Academy-Reihe hat mich auch diese Welt erstaunt, da sie sehr liebevoll und detailliert gestaltet wurde, indem neue Wesen erschaffen wurden, wie beispielsweise das Lochness und Baumkobolde. Aber auch Pixies sind hier zugegen, die man ja auch zahlreichen anderen Geschichten kennt. Zuerst wusste ich nicht genau, auf was die Geschichte eigentlich hinaus will, das hat sich aber mit der Zeit gelegt und am Ende wusste man, auf was das Ganze zusteuert. Es war mit der Zeit, wie aber auch schon alle Bände der Mythos Academy, ein wenig vorhersehbar, weswegen ich dem Buch einen Stern Abzug geben musste, denn so etwas stört mich immer ein wenig. Das kann aber auch daran liegen, dass ich schon viele Bücher dieses Genres gelesen habe und diese oft sehr ähnlich aufgebaut sind, aber auch, weil Jennifer Estep einige Hinweise eingebaut hat, die es dem Leser leicht machen, zu erraten, wer der Verursacher des Übels ist. 

Fazit

Mir hat die Geschichte im Großen und Ganzen gut gefallen, bis auf den Punkt der Vorhersehbarkeit ab einem gewissen Punkt in der Story. Das soll mein Urteil aber nicht großartig schmälern. Für mich war es eine solide Jugendfantasygeschichte, deren Thema mal etwas anderes war als das übliche Klischee von Vampiren, Werwölfen und Hexen, was mir sehr gut gefallen hat. Deshalb gebe ich dem ersten Band dieser Reihe 4 von 5 Sternen und freue mich schon auf den nächsten Band.


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