Mittwoch, 25. Januar 2017

Rezension: True - Wenn ich mich verliere von Erin McCarthy


Titel: True - Wenn ich mich verliere
Autor/in: Erin McCarty
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3-8025-9390-1
Preis: Taschenbuch 9,99€
eBook 8,99€

Inhalt

Als Rory Macintoshs Freundinnen herausfinden, dass sie noch Jungfrau ist, heuern sie den attraktiven Tyler Mann an, damit er sie verführt. Doch die Gefühle, die zwischen Rory und Tyler bei ihrer ersten Begegnung erwachen, sind ebenso leidenschaftlich wie echt – und schon bald müssen die beiden sich entscheiden, wie viel sie bereit sind, für den jeweils anderen aufzugeben …




Meine Meinung


Da ich momentan eine totale Obsession mit New-Adult-Geschichten habe, habe ich mir vor einiger Zeit die "True Believers"-Reihe bei Arvelle bestellt, als es sie dort sehr günstig gab. 

In dem Buch geht es um Rory, die sich sehr für ihr Studium interessiert, fast den ganzen Tag lang lernt und eher ein ruhiger und verschlossener Typ Frau ist, und um Tyler, einen typischen Bad Boy mit jeder Menge Tattoos und ebenso vielen Frauengeschichten. Tyler, der mit einer von Rorys besten Freundinnen das Bett teilt, rettet sie aus einer verzwickten Situation und so lernen die beiden sich kennen. Als ihre Freundinnen erfahren, dass Rory noch Jungfrau ist, bezahlen sie Tyler Geld, damit er sie entjungfert. 

Die Story konnte mich zwar packen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht mit den beiden und wie die Geschichte schlussendlich ausgeht, allerdings war es mir insgesamt einfach zu wenig. Damit meine ich zu wenig Tiefe in der Beziehung zwischen den beiden. Zwar wird beschrieben, dass die beiden sich verlieben, aber wirklich nachvollziehen konnte ich das Ganze nicht. Sie haben sich circa zwei Mal getroffen und schon erwachen die Gefühle, weil Tyler ja ein ach so toller Mann ist, dabei kannte sie ihn gar nicht wirklich. Oder Rory hat ihn besser kennengelernt und der Leser hat einfach nicht genug davon mitbekommen können. Ich fand die beiden wirklich süß, aber nachvollziehen konnte ich es einfach nicht immer. Tyler ist wirklich ein toller Typ, der mit den Höhen und vor allem Tiefen in seinem Leben klasse umgeht, und auch Rory war mir wirklich sympathisch, obwohl ich fand, dass sie sich zu oft selbst bemitleidet hat, weil sich angeblich kein Mann für sie interessiert. Gut, da ist jeder anders, aber ich fand diese Eigenschaft an ihr einfach etwas nervig. Vor allem, wenn jemand so eindeutige Signale aussendet wie Tyler, müsste selbst eine so unsichere Person wie sie wissen, dass er interessiert ist. 
Ansonsten fand ich die Story ziemlich gut, vor allem gegen Ende hin wurde es noch mal richtig spannend und es gab auch eine Stelle, die mich wirklich hat schlucken lassen und die ich so nicht erwartet habe. 
Allerdings ging mir dann das Ende der Geschichte einfach etwas zu schnell, es hat sehr abgehackt auf mich gewirkt und so, als wollte die Autorin die Geschichte um jeden Preis jetzt sofort zu Ende schreiben. Das hat mich wirklich ziemlich gestört, weil ich denke, dass man da noch wesentlich mehr hätte herausholen können. 

Fazit


Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, es wird aber leider kein Favorit von mir. Das kann aber auch daran liegen, dass ich schon einige Bücher dieses Genres gelesen habe und damit etwas "verwöhnt" bin und mittlerweile genau weiß, was für mich einen wahnsinnig guten New-Adult-Roman ausmacht. Die Geschichte hätte einfach 100-150 Seiten vertragen können, denn es ist schwierig, so viele Emotionen und Handlungsabläufe auf 300 Seiten zu bringen.

Deshalb gibt es von mir 3/5 Sternen.


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