Donnerstag, 1. Juni 2017

Rezension zu "Der Schwarze Thron: Die Schwestern" von Kendare Blake

Quelle: Penhaligon

Titel: Der Schwarze Thron: Die Schwestern
Autor/in: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3144-7
Preis: 14,99 € Paperback; 9,99 € eBook





Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …







Ich fand die Geschichte sehr interessant, da sie anders war, als die sonstigen High Fantasy Romane, die ich lese. Sie ist sehr grausam und teilweise auch blutrünstig und man hat als Leser anfangs wirklich Probleme, sich mit den Charakteren anzufreunden. Sie sind alle nicht super sympathisch und haben alle ihre Fehler, was aber auch der Situation geschuldet ist, in der sie sich alle befinden. Die Schwestern sind seit Kindesalter voneinander getrennt und wachsen in der Gewissheit auf, dass sie ihre anderen beiden Schwestern töten müssen, um selbst den Thron besteigen zu können und damit Königin werden zu können. Die einzige Alternative ist, selbst getötet zu werden und so wachsen die drei Schwestern zwar zu mitfühlenden jungen Frauen heran, die jedoch nicht mitfühlend gegenüber ihren Schwestern sind. Ich muss sagen, dass ich anfangs schwer in die Geschichte hinein kam und sie auch ein wenig langweilig fand, aber ab circa der Mitte wurde es immer spannender und am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mich immer noch nicht für eine der Schwestern als meinen Favoriten entschieden, da sie alle ihre guten und schlechten Seiten und Eigenschaften haben. Zuerst mochte ich Arsinoe am liebsten, diese Zuneigung ließ nach einer gewissen Zeit aber mehr und mehr nach, wobei ich dann die anderen beiden Schwestern immer lieber mochte als am Anfang. Die Story ist sehr außergewöhnlich und ich mochte das Setting auf der Insel Fennbirn wirklich gerne, auch wenn ich zu Beginn Schwierigkeiten hatte, mich in der Welt zurechtzufinden, da die Autorin kaum Erklärungen zu ihrer Weltgestaltung gibt und man sich alles nach und nach selbst erschließen musste. Die Nebencharaktere fand ich gut ausgearbeitet und interessant geschrieben, vor allem Jules und Joseph, sowie Billy finde ich sehr interessant und ich bin gespannt, wie die Geschichte auch mit den Nebencharakteren weiter geht.




 Ich finde, dass Kendare Blake hier auf jeden Fall einen guten Start in die Reihe geschaffen hat und ich freue mich bereits auf den zweiten Band. Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn der Anfang etwas schleppend war und ich mir da auch schon etwas mehr Action gewünscht hätte, und vor allem eine ausführliche Einführung in die Welt. Von mir bekommt die Geschichte 4 von 5 Sternen.


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